Johann-Christoph- Adelung Schule Spantekow


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Holocaust-Projekt

Regionale Schule

Projekt HOLOCAUST

Vom 11.-14. April 2011 haben sich die Schüler der Klassen 6a und 9a in einer Projektwoche mit einem historischen Thema vertraut gemacht. Neben dem Kennenlernen jüdischer Traditionen stand im Mittelpunkt die Verfolgung und Vernichtung der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus.
Wie kam es zur Aufbereitung solch eines schwierigen Themas? Die Klassenlehrerinnen Frau Lübs und Frau Wegner waren ein Jahr zuvor in Israel auf einer Studienreise. In Yad Vashem (The International School for Holocaust) setzten sie sich intensiv in Workshops und Seminaren mit dem Geschehenen auseinander. Ihren Schülern wollten sie nun all das Gelernte weitergeben und versuchen, es in einer emotionalen Art und Weise zu präsentieren.
Im Jüdischen Museum Berlin wurden die Schüler auf diese Themen eingestimmt. Sie lernten dort interessante, aber auch erschütternde Fakten und Details kennen und erlebten mit, wie man sich fühlt, eingesperrt zu sein.

Wieder in der Schule, fertigten sie mit viel Fleiß und Einsatzbereitschaft Wandtafeln an, die den Verlauf des Holocaust von 1933 bis zur Befreiung widerspiegelten. Das Kinderbuch "Damals war es Friedrich" von Hans Peter Richter wurde zuvor in den Klassenleiterstunden gelesen und nun ebenfalls auf einem Aufsteller vorgestellt sowie eine szenische Interpretation vorbereitet. Andere Schüler versuchten, ihre Gefühle in Bildern, Liedern und Tänzen auszudrücken.
So entstand ein einstündiges Programm, das am 14. April zunächst den Schülern der Regionalen Schule, abends dann den Eltern, der Öffentlichkeit und geladenen Gästen präsentiert wurde. Bewusst und stark emotional zeigten sie, wie sie mit dem Thema Holocaust umgehen konnten und berührten mit ihrem Auftritt das Publikum zutiefst.
Das gesamte Projekt lief unter dem Titel "Geboren um zu leben", ein Recht, das auch die Juden für sich beanspruchen wollten, jedoch oft nicht durften. Mit dem gleichnamigen Lied von "Unheilig" verabschiedeten sich die Schüler auf der Bühne von ihrem Publikum und aus dieser Projektwoche mit dem Wissen, so etwas darf sich nie wiederholen!


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